Diabetiker stoßen oft nach der Diagnose auch an die Veränderungen, die an den Beinen und Füßen entstehen. Ein hoher Blutzucker, eine Arterienverkalkung und eine Nervenschädigung verursachen, dass die Person das Gefühl für Schmerz verliert. So passiert es, dass sie die zu engen Schuhe nicht fühlt und sie immer noch trägt, sie spürt keine Feuchte, kein Schweiß, Fremdkörper im Schuh werden nicht wahrgenommen usw. Weil sie nicht rechtzeitig einschreiten kann (sich, z.B., angemessene Schuhe verschafft), können einige Muskeln an den Füßen die volle Funktionalität verlieren, was zur Belastung des anderen Teils des Fußes führt.

Der diabetische Fuß ist ein sehr ernstes Vorkommnis von Diabetes, das eine besondere Sorge und Pflege verlangt.

Die Behandlung und die Pflege des diabetischen Fußes müssen unter strenger Aufsicht einer fachlich ausgebildeten Person – eines fachlich ausgebildeten Fußpflegers, der dafür sorgt, dass er bei seiner Arbeit sterile Instrumente und entsprechende Cremes verwendet, durchgeführt werden.
Wir raten, dass Sie sich vor dem Besuch bei einem Fußpfleger informieren, ob dieser auch fachlich ausgebildet für die Arbeit mit Diabetikern ist, weil er Ihnen im Gegenfall mehr schaden als nutzen kann.

Vida Ozis mit der Bescheinigung über die Pflege des diabetischen Fußes unter der Führung von Doz. Dr. Vilma Urbančič-Rovan Dr. Med.